Die Problematik am Anfang
hier sollen die Schwierigkeiten aufgezählt werden, die einem am Anfang zu schaffen machen.
Und der eine oder andere Tipp zu deren Vermeidung.
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Als erstes ist zu überlegen,
"wohin mit dem Ding? " - Guter Boden (bei Holzdecken schauen, wo
die Balken liegen!), und keine Sonneneinstrahlung
"was macht man im Urlaub? " - gibt's wen, der mal schauen geht, mal
nen Schnellfilter reinigt und evtl. mal n paar eimer Wasser wechselt?
Futter ist
nicht soo wichtig (Je nach Insassen)
"wie groß darf's sein? " - was hält der Boden aus, ab wann
streiken die Mitbewohner? Die Wasserwechselmenge erhöht sich auch gleichzeitig.
Insgesamt höhere Kosten
"wie viel Aufwand will ich treiben? " - damit ist der
Technikeinsatz gemeint, und das Maß an Arbeit für evtl. Wasseraufbereitung
(sprich Entsalzung oder Aufsalzung)
Diese Fragen sollten zumindest geklärt sein. Die "Neulust lässt einen
das manchmal durch die "Rosa Brille" sehen, aber grade die
Pflegearbeit ist halt ein Dauerzustand, nach der Einrichtung
Wasser und Fische
Als Lebensraum ist Wasser für die Fische bekanntermaßen ziemlich wichtig!
Daher sollte der angehende Aquarianer auch ein erhöhtes Augenmerk auf eben dieses richten! Das soll heißen:
Entweder soll man die Fische nach den gegebenen Wasserwerten auswählen, oder man passt die Wasserwerte an die Bedürfnisse der Fische an!
dazu braucht man (logischerweise) als erstes einmal die Werte, des Wassers das aus der Wasserleitung kommt. Die kriegt man entweder beim örtlichen Wasserversorger,
kann sie selber messen oder im Fachhandel messen lassen.
Wichtig sind dabei insbesondere: Die Gesamthärte GH (in °dGH; NICHT in Härtebereichen!), die Carbonathärte (KH oder SBV), der Nitrat- Nitrit- und auch Phosphatgehalt,
sowie der pH-Wert und wenn's geht der Leitwert (Erklärungen hier)
In Büchern (z.B. "der Mergus" )
findet man Angaben zur Herkunft der Tiere und deren natürlichen
Wasserverhältnissen.
Diese Fische sind seit etlichen Generationen genetisch an diese Werte angepasst, und finden sich schwer in anderem Wasser zurecht.
(das hat was mit dem Wasser- und Salzverhältnis in den Körperzellen zu tun)
siehe
FischFAQ.
Neonfische beispielsweise "überleben" zwar eine ganze Weile in
hartem Wasser, aber als erstes sterben die Weibchen an Laichverhärtung, und
irgendwann auch der Rest, und in der Zwischenzeit zeigen die Tiere nie ihr normales
Verhalten und/ oder
Färbung.
Weichwasser kommt also entweder aus der Leitung, oder muss hergestellt werden
(via Osmose oder Entsalzung, siehe TechFAQ)
Bei der Auswahl der Pflanzen sollte man gerade am Anfang nicht vergessen
einige schnellwachsende Stengelpflanzen mit auf die Einkaufsliste zu setzen!
Die ziehen zunächst die überschüssigen Nährstoffe aus dem Wasser, und beugen
so einem Algenwachstum vor !!
Das Problem beim Start eines Beckens stellt die fehlende Bakterienkultur dar!
Es gibt 2erlei Bakterien, die hauptsächlich im AQ arbeiten. Diese sind die (ammoniumabbauenden)
Nitrosomonas, und die (nitritabbauenden) Nitrobacter.
diesen Bakterien (Bakkis) muss man einfach Zeit lassen, um sich in ausreichender
Menge im Becken anzusammeln, BEVOR man Fische einsetzt.
Ammonium (NH4+) entsteht durch den Futterabbau von Bakterien oder Fischen.
Dieses Ammonium wird dann durch die Bakkis zu Nitrit (NO2-) umgesetzt, welches
für die fische stark giftig ist. (der Vorgang verbraucht Sauerstoff)
Dann bauen die Nitrobacter dieses Nitrit unter Sauerstoffverbrauch zum nahezu
ungiftigen Nitrat (NO3-) ab.
Die Bakkis die das NO2 produzieren vermehren sich schneller, als die, die es zum
Nitrat weiterabbauen. Daher daher misst man zunächst einen Anstieg des NO2
Gehaltes, der aber dann wieder fällt, wenn ausreichend Nitrobacter vorhanden
sind. siehe Nitritpeak
Ein Text zum Thema Fischgifte liegt nun hier