Häufig gestellte Fragen (FAQ)
© K. Wesemann 2001
rund um die Fische
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2.2) Was soll das L bei den Welsen?
2.3) Wie alt werden denn die Fische?
2.5) Hilfe: Weiße Punkte auf den Fischen
2.5.1) Allgemeines zu Krankheiten
2.6) Wasser und Fische
2.7) Bauchwassersucht
Wenn es irgendwann mal unumgänglich sein sollte einen Fisch zu töten (etwa weil er unheilbar erkrankt ist,
oder zu schwer verletzt) sind dazu in der d.r.t.a. wohl mehre Methoden in Verwendung.
a) bei kleinen Fischen reicht zumeist ein Schlag mit dem Kescherrand (z.B. Neons)
b) ist der Fisch größer wird meist per Nackenschnitt mit einem möglichst scharfen Messer der Fisch erlöst.
Man streitet sich noch, ob der Fisch vorher noch zu betäuben ist. So oder so: Dabei zuckt das Tier evtl. noch
obwohl es schon tot ist
c) Eine tiefgekühlte Salzsole, soll den Fisch sehr schnell töten (sind ja Wechselblütler). Diese Sole ist eine gesättigte
Kochsalzlösung, die in einem Gefäß einfach im Eisfach (***) gelagert wird, bis zu ihrer hoffentlich nicht eintretenden
Verwendung. Deren Temperatur liegt dann etwa bei -18°C oder tiefer.
Wenn es so weit sein sollte, einfach den zu erlösenden Fisch hineingeben, und innerhalb weniger Sekunden ist er dahin.
Man kann auch ein Medikament namens MS222, ein Stoff, der aber leider schwer zu bekommen ist, da es in Europa nicht hergestellt wird.
Damit schläfert man die Tiere sanft ein. Es wird in Zoologischen Gärten und von Tierärzten ebenfalls verwendet.
Auch Betäuben zur genauen Untersuchung ist damit sehr gut möglich. (Info L. Schreyer)
Dazu gibt's aber auch eine Seite, auf der die Essenz einer Diskussion gesammelt wurde
2.2) Woher kommen die L-Nummern bei Welsen?
In den letzten Jahren wurden so viel neue Harnischwelse importiert, dass die Wissenschaftler mit deren Beschreibung nicht mehr nachkamen.
So setzte man das L von Loricariidae (Harnischwelse) vor Nummern, damit die Tiere "bezeichnet" werden konnten, und somit auch
"handelbar" waren. So heißt beispielsweise derL46 wissenschaftlich Hypancistrus zebra.
Man hat diese L-Bezeichnungen beibehalten, auch nachdem der wissenschaftliche Name bekannt war.
Das ist aber insofern nicht so glücklich, als dass Schreibfehler direkt einen anderen Fisch bezeichnen.
Bei Hyancitrus zepra werden sicher alle den Zebrawels entdecken. Bei L64 nicht!
Hier ein Link zu einer (leider nicht vollständigen) Liste der L-Welse mit Bildern (von Ingo Seidel). Link 2 (DATZ) Und ein Zusatz von ROLO
So etwas gibt's es auch für die Panzerwelse. Da heißt es aber C-Nummern von Callichtydae
Zu der Frage kann man nur nen Link setzen: Die Fischalterliste!
Dazu hab ich auf der Zuchtseite einen Text verfasst
2.5) Die Pünktchenkrankheit. (Ichtyophthirius multifiliis)
Die wohl am häufigsten anzutreffende Krankheit in Aquarien. Kurz "Ichtyo" genannt
Ist "relativ" einfach zu therapieren, aber ebenso tödlich bei Nichtbeachtung!
Tobias Möser hat dazu etwas (im Rahmen einer Diplomarbeit) verfasst . Nachzulesen hier
2.5.1) Allgemeines zu Krankheiten
findet man hier.
Klasse Zusammenfassung.
2.6) das "richtige" Wasser für die Fische
Bei der Anschaffung von Fischen sollte man deren natürliche Wässer nicht
ganz vergessen. Schließlich leben sie darin. Die Tiere sind über Tausende von
Jahren
genetisch an das Leben in ihren natürlichen Biotopen angepasst. D.h. ihr ganzer
Salz- und Wasserhaushalt in den Körperzellen ist darauf ausgerichtet mit
dem entsprechenden Medium in Einklang zu sein.
So wird ein gewisser "Osmotischer" Druck aufgebaut, der die Neigung
des Wassers darstellt entweder in den Fisch hinein oder aus ihm heraus zu
strömen.
Der Fisch ist daran angepasst, dies zu regulieren. So strömt etwa Wasser bei
einem Diskus(Weichwasser-)fisch in dessen Körper hinein, um die Konzentration
an Salz
auszugleichen. Die Körperzellen (bzw. bestimmte Organe) schaffen dies wieder
heraus, damit der fisch nicht "platzt". Andererseits halten die
Hartwasserfische das Wasser im Körper,
da die höhere Salinität im Medium versucht Wasser aus dem Fisch zu saugen. Man
stelle sich vor, was passiert, wenn man diese Tiere in Weichwasser steckt.
Wer einmal ein Ei ohne Schale in Salzlake bzw. VE- oder Osmosewasser legte,
weiss wovon ich rede.
(Für die Experimentierer unter euch: Ein normales Hühnerei über nacht in
Essigwasser legen. Dadurch löst sich die Schale auf, und ein sog.
"Windei" bleibt über.
Dieses dann in eine konz. Salzlösung legen, bzw. in VE Wasser. Einmal wird's
ganz dick, und einmal schrumpelt das)
Auch die Reizweiterleitung im Tier ist bei falschem Medium angeblich gestört,
da gewisse Mechanismen auf der Verschiebung von Salz-Ionen basiert.
Kurzum: Weichwasserfische auch in Weichwasser halten, bzw. Hartwasserfische in eben diesem.
2.7) Bauchwassersucht
Eine eigentlich recht seltene hochansteckende Krankheit, die sehr schnell "diagnostiziert" wird.
Lars Dettmann hat dazu mal einen sehr passenden Text verfasst: