Wasserwechselintervalle und -mengen
Oft stellen sich (angehende) Aquariander die Frage, ob es besser ist, viele kleine Wasserwechsel
durchzuführen als einen großen.
Mit vielen, kleinen Wasserwechseln, wie sie oft propagiert werden, bietet man den Fischen ein Biotop, in dem sich nicht allzuviel ändert; die Stressfaktor sprunghafte Wasserparameter wird also minimiert. Nur: um effektiv Dreck aus dem Aquarium zu holen, sind große Wasserwechsel besser geeignet, auch wenn es nicht so viele sind: der 14-tägige WW mit 50% bringt einen niedrigeren Siff-Level als der wöchentliche mit 25%. Nun sind aber die Kurven stark vom Siff-Vermehrungsfaktor, weniger vom Leitungswasserwert, abhängig. Das bedeutet, man sollte versuchen, mit Besatz, Pflanzen und passender Filterung/Bodenkultur diesen Faktor nahe 1 zu bekommen. Die erfolgreichen Altwasser-Aquarianer haben dies (fast) geschafft. Und hier könnt ihr mal selbst ein bisschen vergleichen:
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