Das Licht, was Roter Hirsch sieht, sind zwei Leuchtstofflampen der Lichtfarbe 830 und 860, die ein meist ziemlich verkrautetes 250l-Aquarium mit Hornkraut, Vallisnerien, Rotala und Javamoos beleuchten.
Man gewöhnt die neuen Fische langsam an die Temperatur und die Wasserbeschaffenheit des Aquariums, indem man den Transportbeutel auf das Wasser legt und von Zeit zu Zeit Aquarienwasser hineinfüllt. Natürlich gefällt ihnen das grelle Licht gar nicht, zudem lockt unten dunkles Pflanzengestrüpp, in dem sie gewohnt sind, Deckung zu suchen.

Ursprünglich waren im Starenweg-Aquarium Hamburger Schwarze, ein aus Mollies herangezüchteter Farbschlag. In der zweiten Generation erschienen schon die ersten Grünen und Roten Helleries, zu denen die Hexe gehört. Sie ist eine Kannibalin, die in der zweiten und dritten Generation noch kein Unheil anrichten konnte, aber mit 2 Jahren, wenn die meisten Helleries anfangen, abzubauen, ihren größten Körperumfang und Aktivität erreichte.
Fortan kamen nur noch wenige Jungfische hoch, und es gab bald kein adäquates Männchen mehr für sie. Helleries waren damals nicht modern, und so fand man, wenn überhaupt, nur Krüppel, die noch schlimmer aussahen als die kleinen Früh-männchen im Starenweg-Aquarium.
Damit wurde sie total unleidlich. Roter Hirsch war eigentlich für sie und zwei vielversprechende Nachkommen gedacht, aber das Männchen kam zu spät, sie war schon güst.


dieses Fenster schießen